BMW - Ausblick auf 2006
Mit neuen Regeln und Fahrern beginnen zur Zeit die Testfahrten für die Formel 1 Saison 2006. Ob die Spannung durch das veränderte Qualifying, die Rückkehr der Reifenwechsel und die Veränderung der Motoren von zehn auf acht Zylinder zurückkehrt, bleibt abzuwarten.
BMW hat nach dem Kauf des Sauber-Teams erneut eine Weg für Rechtfertigungen mieser Rennauftritte gefunden. Jetzt ist es dem Motorsportdirektor Mario Theissen möglich, die noch andauernde Integration beider Mannschaften für schlechte Resultate verantwortlich zu machen. Immerhin baute man für die Testfahrten ein Interimsfahrzeug und parallel den neuen Boliden, der am 17. Januar 2006 in Valencia vorgestellt werden soll. Man beteuerte kürzlich, dass sich die Wege von BMW und dem Williams-Rennstall im Guten trennen. Das BMW Sauber F1 Team soll nun die Erfolge einfahren, die man mit dem einst so erfolgreichen Williams-Team nicht erreichen konnte. Bleibt abzuwarten, ob sich das Blatt wendet. Sollte sich Williams mit den neuen Motoren von Cothworth besser schlagen als in den Jahren der Zusammenarbeit mit BMW, wird es peinlich für die Münchener Autobauer, deren Formel 1-Hauptsitz nun im Schweizerischen Hinwil liegt.
