Ist das Leben nicht schön…

5.Juni 2002

An einem ganz normalen Tag neige ich dazu, ganz normale Dinge zu tun. Nach dem Aufstehen genieße ich meistens Kaffee und Toast. Dann lese ich etwas Zeitung und begebe mich in die Nasszelle, um mir den Schlaf aus dem Körper zu duschen. Dieses Ritual vollziehe ich regelmäßig und mit präziser Choreographie. Sollte dabei etwas nicht nach Plan laufen, kann ich den Tag abschreiben.

Die dümmsten Missgeschicke verursache ich selbst. Entweder weiß ich es nicht besser oder mein Unterbewusstsein möchte mir etwas mitteilen und ist noch nicht zu meinem Bewusstsein durchgedrungen. Der ganze Spaß kann aber auch reiner Zufall sein.

Was kann beim Frühstücken und Duschen schon großartig schiefgehen? Eine Menge!
Man sollte meinen, dass ich aus Fehlern lerne, aber wer einmal vergessen hat, die Kaffeekanne in die eingeschaltete billige Kaffeemaschine zu stellen, weiß wovon ich rede. Ganz davon abgesehen, dass die heißen Brühbohnen zu Verbrennungen führen können, macht es viel Arbeit, den Kaffee von und zwischen Schränken aufzuwischen. Mir wird immer erst klar wieviel Schaden ein halber Liter anrichten kann, wenn er quer durch meine Küche fließt.

Normalerweise begebe ich mich nach der anfangs beschriebenen Zeremonie an meinen Computer, den ich auf dem Weg zum Bad eingeschaltet habe. An einem dieser Hundstage erwartet mich dort ein Bild des Grauens. Wo ich regelmäßig eMails mit frohen Botschaften lese, erwarten mich allgemeine Schutzverletzungen und schwere Ausnahmefehler. Als ebenfalls sehr streitsüchtig hat sich mein kleines Heimnetzwerk erwiesen. Mal verweigert es mir eMails, dann das bunte WWW und manchmal auch den kompletten Netzzugang. Das sind dann immer diese Momente, in denen ich mir ein Hobby wie Bungee Jumping oder Paragliding wünsche. Treten dabei Fehler auf, kann man sich im Nachhinein wenigstens nicht mehr darüber ärgern.

Dicke Nasen und rote Augen

20.April 2002

Auch in diesem Frühjahr wurde ich schon früh auf die vielen dicken Nasen und roten Augen aufmerksam. Damit meine ich nicht die Kiffer oder Hobby-Vampire, die sich vor den öffentlichen Toiletten gegenseitig in die ewige Verdammnis rauchen und saufen, sondern ich meine die Allergiker.

Schon wenn ich morgens in den Spiegel schaue, wird mir klar, dass der Kerl, den ich dort erblicke, entweder dem literweise auf ihn einströmenden Alkohol nicht entsagen kann oder dass er einfach ziemlich fertig ist und ein anderes Problem mit seiner Umwelt hat.

Endgültig begriffen habe ich es aber erst, als ich aus purem Nachdurst meine Augentrofen getrunken habe. Nicht wirklich lecker, aber ich war wenigstens hellwach, nachdem ich meinen eher zweifelhaft anmutenden Mageninhalt in die Porzellanschüssel entleert hatte. Schon merkwürdig, dass ich nicht aus den Augen kotzen muss, wenn ich mir das grässlich schmeckende Zeug dort reinkippe.

Zum Glück hat die Pharmaindustrie diese Jahreszeit voll im Griff. An jeder Ecke tropft es aus Nasen, reibt es in Augen und klingelt es in des Apothekers Kasse.

Was wären wir auch ohne Allergien? Sie sind der Beweis für Zivilisation, Fortschritt und für unsere Machtlosigkeit gegenüber der Natur wie bei einer normalen Erkältung.

Wir bauen Flugzeuge, wir schickten Menschen zum Mond, wir haben Computer, wir essen Pressfleisch und Schlachtabfälle, wir kommunizieren global, wir fahren ohne Geschwindigkeitsbegrenzung, wir zerstören Urwälder und wir rotten Tierarten aus. Ist das der Grund, warum wir die dicken Nasen und roten Augen verdient haben???

Sommer, Sonne, Alkohol

3.Dezember 2001

Wer kennt es nicht, das Gefühl völliger Desorientierung, wenn man mit dem Kopf nach unten in der Gosse liegend erwacht und sich die Fragen aufdrängen: Wie komme ich hier her? Was mache ich hier? Und vor allem: Wer bin ich denn überhaupt?

Nach dem Geruch der Flüssigkeit zu urteilen, in der man mit dem Kopf gelegen hat, war es eine erfolgreiche Nacht. Das soll einem erstmal einer nachmachen: Ohne Geld aus dem Haus gehen und am nächsten morgen stockbesoffen im eigenen Erbrochenen aufwachen.

Hat man sich langsam an das grelle Licht der Morgendämmerung gewöhnt, richtet sich die Konzentration, der übrig gebliebenen Gehirnzellen, auf das Hämmern hinter der Schädeldecke. Oftmals wird diese Empfindung von einem furchterregenden Brechreiz begleitet. Ein weiterer Fall-Out mit mehrfachem Overkill steht bevor.

Eigentlich interessant, dass die für einen Elefanten tödliche Alkoholdosis nicht größere Schäden verursacht hat. Verbrennt man sich jetzt die Zunge an der Zigarette und wirft sich dann in eine Ecke, kommt man sicher in die Bildzeitung: “ATTENTAT - Menschlicher Molotow-Cocktail tötete 50 Parkbankpenner”. Der menschliche Körper ist schon was wunderbares.

Wenn man nach solchen Exzessen noch fähig ist, Schmerzen zu fühlen, bekommt die Sauferei auch einen Sinn und man entdeckt seine masochistische Veranlagung.

So langsam wird man sich dann auch über die zweifelhafte Erfahrung der letzen Nacht bewusst. Was lernt man daraus? “Säufst Du mit einem schwulen Holzfäller um die Wette, verliere deine Würde, aber nicht Dein Bewusstsein!” Leute mit dieser sexuellen Veranlagung könnten das falsch verstehen und die Gunst der Stunde nutzen.

Hat man es dann geschafft nach Hause zu kommen, ohne in der Tiefkühltruhe eines tramper-mordenen Irren zu landen, erwarten einen die hoffnungsvollen Blicke seiner WG-Mitbewohner. “Er lebt noch, na toll, wieder kommen wir nicht ins Fernsehen.” Dabei hätten sie Barbara Eligman doch so gerne kennengelernt.

Komatös im Bett liegend träumt man dann von der nächsten Party, auf der endlich der eigene Rekord im Hindernis-Weit-Pinkeln übertroffen werden kann.

Na dann, PROST!

Die Wissenschaft ist überall

15.November 2001

Es gibt viele Phänomene, die sich scheinbar vollständig meinem Verständnis entziehen. Früher dachte ich immer, wenn ich mich im Supermarkt an die kürzeste Schlange anstelle, komme ich schneller zur Kasse. Dass das meistens nicht funktioniert, wurde mir von vielen Leidensgenossen bestätigt.

Als ich schon verzweifelt an die Anstellung eines Dienstmädchens dachte, las ich einen Artikel in “Die Welt” und glaubte, alle meine Supermarktprobleme seien gelöst. Irgendein Wissenschaftler hatte sich den Abgründen von Aldi-Phänomenen angenommen und war zu der Erkenntnis gekommen, dass man an der kürzesten Schlange nicht am schnellsten an die Kasse kommt. Toll, dachte ich, dafür musste der Kerl erst studieren, was für eine Zeitverschwendung.

Dann rettete dieser vermeintliche Wissenschaftler aber im zweiten Absatz des Artikels seinen Ruf vor den kritischen Augen eines angehenden Wirtschaftswissenschaftlers - also vor mir - und kam mit einer ganz neuen Theorie daher.

Er war der Ansicht, dass man sich immer an der längsten Schlange anstellen solle, weil man dann am schnellsten zur Kasse gelänge. Wahnsinn, ich befürchtete eine Revolution in der Supermarktforschung. Um es vorwegzunehmen, das Chaos in deutschen Supermärkten blieb aus. Denn nicht alle Menschen stellten sich nur noch an einer Kasse an, weil sie gelesen hatten, dass je länger die Schlange sei, sie um so schneller an die Reihe kämen. Schon merkwürdig, wie die Menschen die ernste und wichtige Wissenschaft schlichtweg ignorieren können. Mir blutet das Herz.

Um die gelesene Theorie genauer zu analysieren, begab ich mich in einen nahegelegenen Supermarkt, der vorwiegend untere Bevölkerungsschichten bedient. Das ist keine Kritik, sondern eine Feststellung, denn ich war der Ansicht, dort eher auf lange Schlangen zu treffen, als bei Tante Emma an der Ecke. Scheinbar war ich aber der Einzige, der den Artikel gelesen hatte, weil sich alle darum stritten, warum nicht noch eine Kasse geöffnet würde und warum sie denn alle in den langen Schlangen stehen müssten. Es ist schon zum Verzweifeln wenn die Menschen die Zusammenarbeit eines Supermarktes mit der gesamten Wissenschaft nicht zu schätzen wissen.

Außer vielleicht der eine Typ, der in dreckigen, stinkenden Klamotten mit einer Palette Dosen des majestätischen Hansa-Edel-Pils zum Laufband schlurfte. Lauthals sang er unverständliche Lieder und nötigte andere Kunden mitzumachen. Er war - von links nach rechts torkelnd - der festen Überzeugung, dass die Zeit des Wartens mit einem Lied schneller vergehen würde. Wahnsinn, dachte ich, noch einer, der seine neuste Theorie testet. Ja, so sind sie, unsere Wissenschaftler.

Risiken und Nebenwirkungen

7.Oktober 2001

Es gibt einige Hinweise, deren Existenzberechtigung ich stark bezweifele, andere machen natürlich Sinn. Zum Beispiel “Vorsicht vor dem Hund”. Das ist kurz, prägnant und jeder weiß, was ihn erwartet, wenn er nicht darauf achtet. Andererseits ist “Hier wache ich” ohne ein Hundebild nicht sehr sinnvoll, weil es sich ja nicht um einen Hund handeln muss. Es könnte ja ein wildes Eichhörnchen den Wachdienst übernommen haben. Aus Kindheitserinnerungen sind mir noch Comics mit ziemlich militanten Nagern präsent.

Auch sind die Handyverbote an Tankstellen nicht Ernst zu nehmen. Wer hat nicht schon einmal nach dem Tanken festgestellt, dass man das kleine Mobiltelefon die ganze Zeit in der Hemdtasche gehabt hat. Andere Zeitgenossen telefonieren sogar beim Befüllen des Vehikels und leben auch noch. Ich habe noch von niemandem gehört, dass ihm dabei die Zapfsäule um die Ohren geflogen ist, obwohl es unwahrscheinlich ist, dass er mir das danach noch erzählen kann.

Und dann gibt es da noch “Nach Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker”. Na ja, was sollen die Werbefuzzis schon über ein neues Medikament außer “Das neue Aspirin bekämpft auch fett krasse Brainschmerzen” sagen? Um den Werbetat nicht zu unterschreiten, wird der pfiffige Marketingbeauftragte dann auf den “Nach Risiken und Nebenwirkungen”-Spruch zurückgreifen. Außerdem brennt sich ein kurzer Spot nicht so gut ins Hirn des konsumwilligen Heim- und Hobby-Hypochonders ein. Allerdings warte ich noch immer auf die Arzneimittelwerbung nach dem Anti-Werbe-Vorbild Benetton: “Wenn jemand dran tot geht, halten Sie die Fresse und geben Sie nicht uns die Schuld.”

Der Frühling kommt

10.April 2001

Wir kennen ihn alle, den Frühjahrputz. Er ist ein terminlich frei verlegbarer und am meisten geschätzter Feiertag jeder Hausfrau, da sie endlich mal wieder das Haus für sich alleine hat. Denn wie schon seit Generationen halten sich Männer freiwillig - aber widerstrebend - bei diesem überaus wichtigen hausfraulichen Ritual zurück. Mit pantherhafter Agilität kann man auf dem ganzen nördlichen Erdenrund Hausfrauen bei diesem Brauch beobachten. Hierzulande wird er von einigen Querulanten angegriffen, die dieses Ritual auf die ganze Familie ausdehnen möchten. Doch bisher konnten die Konservativen den Hausfrauen ihren heiligen Feiertag erhalten.

Es ist aber auch faszinierend, was im menschlichen Körper vorgeht, wenn sich die Sonne nach einer langen Winterpause in den Frühling zurückmeldet. Mehr Glückshormone werden ausgeschüttet, darauf folgt eine allgemein bessere Laune und vor allem kann man bei diesem Wetter seinen Blähungen einen viel freieren Lauf lassen. Auch die Natur macht wieder mehr Spaß. Die Vögel singen, die Bäume wiegen sich im Wind und die Luft duftet nach … na ja … Blähungen.

Aber das ist nicht alles. Die Frühlingsrituale der Menschen sind allgegenwärtig. Hier wird getanzt, dort wird gelacht und wo anders wird geküsst. Die Einen trinken Bier im Freien bis sie umfallen und die Anderen waschen heimlich ihr Auto auf dem Hinterhof. Man merkt es zu jeder Zeit und sieht es überall, der Frühling kommt.

Der neue Duden

31.März 2000

Ist euch schon aufgefallen, dass die Rechtschreibreform schon in vollem Gange ist? Sogar das Handelsblatt nutzt den Buchstaben “ß” nicht mehr wie gewohnt. Ich weigere mich immer noch vehement, in diesem Teil meiner Homepage darauf Rücksicht zu nehmen.

Letztens haben die Duden-Macher die Entfremdung der deutschen Sprache sogar noch aktiv unterstützt. Jeder weiß: Wenn man Hunger hat, soll man was essen und ist dann hoffentlich satt (es gibt Ausnahmen wie Ottfried Fischer, aber die meisten Menschen kennen den Zustand des Satt-Seins).

Nun haben die pfiffigen Menschen der Dudenredaktion das feucht flüssige Pendant zu “satt” gesucht. Man sollte meinen, die hätten besseres zu tun oder haben sie jetzt alle Worte gefunden und um nicht überflüssig zu werden, basteln sie sich jetzt mal eigene Begriffe?

Die neue Kreation heißt übrigens “sitt”. Also, wenn man mal wieder vollstramm vom Wirt gefragt wird, ob man noch ein Bier wolle, sagt man heute anstelle von “ich habe keinen Durst mehr” einfach nur “ich bin sitt”. Was für eine Revolution.

Nachdem ich das jetzt mal überschlagen habe, musste ich feststellen, dass ich durch die Verkürzung dieser Floskel jetzt in meinem Leben etwa 5,23369444 Stunden mehr zur Verfügung habe. Man spart nämlich jedes mal 1,0324 Sekunden. Wenn ich jetzt noch zugrunde lege, dass ich mindestens ein Mal täglich darauf angesprochen werde und das für die nächsten (schätzungsweise) 50 Jahre. Ergibt sich folgende Rechnung: (365 Tage * 50 Jahre * 1,0324 Sekunden) / 3600 = 5,23369444 Stunden.

Um diese Zahl zu erhöhen, gehe ich jetzt auch schon mal öfter in die Kneipe. Denn dort kann ich meinen Schnitt noch verbessern. Ich bestelle mir dann ein kleines Bier und kippe es innerhalb einer Minute weg. Wenn der Barkeeper das sieht, kommt er sofort an und fragt, ob ich noch etwas trinken wolle. Hah, jetzt hab ich ihn: “Nein, ich bin sitt.” Und wieder 1,0324 Sekunden gespart.

Damit sich das auch richtig lohnt, bleibe ich den ganzen Abend demonstrativ an der Theke sitzen. Mir ist zwar jetzt langweilig und ich bekomme langsam wieder Durst, aber ich darf der Versuchung nicht nachgeben, ich will doch Zeit sparen.

Auf diese Art und Weise habe ich es letztes Wochenende auf ganze siebenundzwanzig Wolln-Se-Noch-Was-Trinken-Fragen gebracht. Man stelle sich vor - innerhalb von zwei Abenden und jeweils sieben Stunden Aufenthalt - habe ich schon wieder 27,8748 Sekunden eingespart. Wenn das so weitergeht lebe ich ewig.

Tiefkühlpizza

4.März 2000

Eigentlich mag ich ja keine Tiefkühlpizza. Der Teig ist immer viel zu dünn, der Belag schmeckt nach altem Teppich und man hat immer das Gefühl, der Pizzabäcker am Fliessband hat mit seinen Fettfingern ein Dutzend Kippen im Hefeteig ausgedrückt. Außerdem verbrenne ich mir in neun von zehn Fällen den Gaumen, weil der Teig zwar schon kalt ist, der Belag aber noch brodelt. Man sollte die sogenannte Beißzeit auf der Verpackung angeben. Damit meine ich die Zeit, die man nach dem Aufbacken warten sollte, bis man reinbeißen darf, ohne größere Verletzungen davonzutragen.

Letztens war ich mal wieder spät dran und musste mir unbedingt noch etwas Essbares ins Gesicht stecken. Leider befand sich in den unendlichen Weiten meines Tiefkühlers nur noch eine Billig-Tiefkühlpizza. (Wer hat die eigentlich gekauft???)

Der Teig war halb so dünn wie üblich - und das ist wirklich dünn. Die Scheibe Salami lag dort ganz alleine in der Mitte - verlassen von Seinesgleichen, Anschluss suchend - und hat mir vor lauter Mitleid die Tränen in die Augen getrieben. Vielleicht ist sie die letzte ihrer Art? Wäre es dann nicht meine Pflicht, sie zu retten? Und das soll eine Salamipizza sein? Ist das gelbe Zeug da am Rand Käse oder Tiefkühlpipi?

Als ich die Pizza da so liegen sah, fing ich, ein wenig geistesabwesend (ja ich gebe es zu), damit an, den Karton zu zerpflücken. Nein, nicht einfach durchreißen. Das wäre ja langweilig und viel zu einfach. Irgendein innerer Trieb befahl mir die Pappe in Briefmarken große  oder kleine  Stücke zu zerpflücken.

Bis mir eins einfiel: Wie lange muss die Pizza eigentlich in den Ofen und vor allem bei welcher Hitze? Dumm gelaufen.

Sonst esse ich immer die Ofenfrische, da weiß ich, dass auf 240 Grad vorgeheizt werden muss und dass das Schmackofatz dann noch 12-14 Minuten braucht. Und diese? Wie lange braucht die? Und wie viel Grad? Und wenn ich es einfach ausprobiere?

Also gut, dann viel Spaß beim Puzzeln. Ich hab lange nicht gepuzzelt. Das wurde mir dann auch schnell bewusst. Denn hin und wieder fand ich sogar Teile mit Schrift drauf, zuerst hatte ich “Haltbar bis”, dann “Zutaten:” und zuletzt “äse und Sala”. Doch zunächst keine Spur von der Zubereitungsanleitung. Ich denke, die Hersteller sollten das bei einer Pizza unter den Boden tätowieren, dann hätten unbescholtene Bürger wie ich, ein viel unkomplizierteres Leben.

Eine gute halbe Stunde später  ok, ich übertreibe, es waren nur ca. 30 Minuten  hatte ich es geschafft. Dort stand es: 240 Grad, 12-14 Minuten. Toll  wie die Ofenfrische…